IPAF startet die Sicherheitskampagne 2019 „Street Smart“

IPAF Street Smart Campaign

Das sichere Arbeiten auf und an Straßen prägt die neue Kampagne der International Powered Access Federation (IPAF), die auf der bauma 2019 in München (8. bis 14. April) gestartet wurde.

Die IPAF-Sicherheitskampagne „Street Smart“ erläutert die Gefahren bei der Arbeit mit mobilen Hubarbeitsbühnen auf oder neben einer Straße. Mit dem Risiko von vorbeifahrenden Autos, Bussen oder Lkw angefahren zu werden, ist eine vorherige Planung erforderlich, so dass Hubarbeitsbühnen sicher betrieben werden können.

Tim Whiteman, CEO und Geschäftsführer von IPAF, sagte dazu: „Mobile Hubarbeitsbühnen wurden für sichere und kurzzeitige Höhenarbeiten in praktisch jeder Umgebung entworfen, einschließlich Straßen oder öffentliche Plätze. Beim Einsatz einer Hubarbeitsbühne von einem Auto, Bus oder Lkw erfasst zu werden, ist jedoch laut unserer Verkehrsanalyse die Hauptursache von schwerwiegenden Verletzungen oder Todesfällen.“

Andrew Delahunt, Technik- und Sicherheitsleiter der IPAF, erklärt: „Diese Unfälle sind fast immer katastrophal. Es ist wichtig, den Arbeitsbereich vom Verkehr zu trennen. Die Bediener müssen sichergehen, dass sie durch Schilder, Leitkegel, Baken und gut sichtbare Kleidung wahrgenommen werden.“

  Die wichtigsten Punkte der Kampagne umfassen:

  • Vorausplanen – Bewerten Sie die Risiken, entwickeln Sie einen Verkehrsleitplan und wenden Sie diesen an.
  • Sichtbar sein – Tragen Sie gut sichtbare persönliche Schutzausrüstung beim Aufstellen von Leitkegeln/Schildern. Stellen Sie sicher, dass Fahrzeuge auffällig (blinkende Baken/Warnblinkanlage) und Arbeitsbereiche gut beleuchtet sind.
  • Verkehr leiten – Nutzen Sie temporäre Ampeln oder sperren Sie Straßen, um den Arbeitsbereich vom Verkehr zu trennen. Verwenden Sie Schilder und Leitkegel, um nahende Fahrzeuge maximal zu warnen.
  • Ausschlusszone einrichten – Trennen Sie den Arbeitsbereich von vorbeifahrenden Fahrzeugen ab. Positionieren Sie die Hubarbeitsbühne so, dass der Verkehr nicht unter ihr verläuft.
  • Sicher Be- und Entladen – Be- und entladen Sie in einem gut beleuchteten Bereich fern vom Verkehr und Hindernissen. Stellen Sie beim Entladen an einer Straße sicher, dass dies getrennt vom Verkehr erfolgt:

Andrew Delahunt fügt hinzu: „Diese Kampagne hebt die größten Risiken hervor und zeigt, wie sie vermieden werden. Wir hoffen, dass diese Kampagne zusammen mit vorherigen IPAF-Kampagnen wie ‚Planen Sie voraus‘ und ‚Back zu Basics‘ dabei helfen wird, die Sicherheit bei Höhenarbeiten zu gewährleisten.“

Weitere Informationen zur Nutzung von mobilen Hubarbeitsbühnen an Straßen mit dem Fokus auf Risiken und sicheren Verfahren können Ihnen gern bereitgestellt werden. Weitere Informationen zu allen IPAF-Sicherheitskampagnen und Links zu relevanten technischen Anleitungen finden Sie unter www.ipaf.org/safe oder kontaktieren Sie die nächste Niederlassung oder einen Vertreter vor Ort unter www.ipaf.org/contact.

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    Veranstaltungsprogramm für TABS

    Der Tag der Arbeitsbühnensicherheit startet am 21. Mai um 9.00 Uhr im Mercure Tagungshotel Krefeld, Elfrather Weg 5, Am Golfplatz. Es werden sechs Vorträge rund um die Sicherheit im Umgang mit Arbeitsbühnen gehalten werden. Ende der Vorträge wird gegen 14.30 Uhr sein. Danach besteht die Möglichkeit das Werk von Palfinger Platforms in Krefeld zu besichtigen. Die Besichtigung beginnt gegen 15 Uhr.

  • Zugunsten von IPAF hat der oberste Gerichtshof in Madras eine einstweilige Verfügung gegenüber Capital Equipment Services (CESL) aus Chennai, Indien, erlassen, da das Unternehmen versucht hatte, die Schulungsmaterialien von IPAF als seine eigene Bedienerschulung für Hubarbeitsbühnen zu vervielfältigen und zu verbreiten.