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Laut Pierre Saubot steuert die globale Hubarbeitsbühnenflotte auf 7 Millionen zu

2017/09/19

Wie bei der jährlichen Europlatform-Konferenz, veranstaltet von der International Powered Access Federation (IPAF) in Verbindung mit Access International, verlautete, wird die globale Flotte an MEWPs in den nächsten zwei Jahrzehnten fast exponentiell von 1,25 Millionen auf 7 Millionen Einheiten weltweit wachsen.

Pierre Saubot, Vorstand von MEWP-Hersteller Haulotte, hielt die Eröffnungsrede, die einen faszinierenden Überblick über die Geschichte der Branche und einige aufsehenerregende Ankündigungen darüber enthielt, welche Zukunftsperspektive die Branche voraussichtlich bis zur Marktsättigung in den am weitesten entwickelten Märkten wie Großbritannien, den USA und Deutschland hat. Seine Ankündigung, die globale Flotte an MEWPs könnte in den nächsten 20 Jahren auf weltweit 7 Millionen Arbeitsbühnen ansteigen, war umso mutiger, wenn man bedenkt, dass er nur selbstfahrende Bühnen und nicht auf Fahrzeugen montierte Varianten in sein Statement einbezog.

Saubot pocht darauf, dass dieses Ziel erreichbar ist — aber nur unter der Voraussetzung, dass Hersteller, Verleiher und Regulierungsbehörden zusammenarbeiten, um ein sicheres und praktisches Produkt anzubieten, das die Anforderungen des Kunden erfüllt und erschwinglich ist. „Die einzige Möglichkeit, um einen Markt zu schaffen und zu entwickeln, besteht darin, unterhalb der Hersteller ein großes und gut entwickeltes Netzwerk an Verleihfirmen zu haben", so sein Argument.

Hersteller und Verleiher müssen auch weiterhin zusammenarbeiten, um nachhaltiges Wachstum durch umfassende Sicherheit und Innovation auf dem Markt zu generieren, aber auch durch die vorausschauende Entwicklung sauberer und effizienterer MEWPs, so Saubot.

Die jährliche Veranstaltung im Warschauer Marriott Hotel in Polen, zog an die 150 Konferenzteilnehmer aus der Arbeitsbühnenbranche in Europa an, darunter Vertreter von 20 Verleihfirmen, inkl. neun der Top 11 Bühnenverleihflotten in Europa. Die geschätzte Gesamtzahl der europäischen Bühnenverleihflotten, die hier durch die Teilnehmer vertreten waren, entsprach mit 150.000 Einheiten mehr als der Hälfte der gesamten Mietflotte, die IPAF in seinem jüngsten globalen Bericht über den Arbeitsbühnenverleih für das Jahr 2017 veranschlagt hatte.

Andere Highlights beinhaltete Präsentationen von Phil Goddard und Ignacy Puszkiewicz von JLG Industries und behandelte Themen wie die Standardisierung von MEWP- Steuerungen und das Vordringen neuer Technologien (wie Roboter und Maschinen), die das Anheben von Bedienpersonal gänzlich überflüssig machen und stattdessen notwendige Arbeiten vom Boden aus ermöglichen. IPAF‘s Rupert Douglas-Jones präsentierte die neueste Statistik und Analyse zur Anzahl tödlicher Unfälle und erinnerte an die Bedeutung von IPAF‘s Accident Reporting and Incident Database, um maßgeschneiderte Schulungen und Sicherheitsinitiativen durchzuführen, die die am häufigsten vorkommenden Ursachen für Unfälle und arbeitsbedingte Todesfälle zu beseitigen versuchen.

Marketing-Experte Lee Perry, einst Besitzer eines Verleihunternehmens für Arbeitsbühnen, hinterfragte die digitale Marketingstrategie von Verleihern und Herstellern und warf die Frage auf, warum es bis dato kein Unternehmen in der Branche gibt, das über eine vollständig integrierte E-Commerce-Plattform verfügt.

Euan Youdale, Herausgeber der Zeitschrift Access International gab einen Überblick über die weltweite MEWP-Verleihbranche, basierend auf IPAF’s Global Rental Market Report 2017 und Access International’s Access 50-Bericht über die 50 weltweit größten Verleihfirmen. Der Vormittag endete dann mit einer angeregten Forumsdiskussion um Jacco de Kluijver von Genie, Brian Stead von Loxam Access, Pierre Saubot and Lee Perry.

Der Nachmittag beinhaltete einen Marktüberblick über den polnischen Verleihmarkt mit Präsentationen von Malgorzata Felicka, Präsident des Verbandes polnischer Verleihfirmen und Wojciech Lisicki, Geschäftsführer von Riwal, während Michał Dębski von der Prüfungskoordination, der polnischen Regulierungsbehörde, die gesetzlichen und lizenzrechtlichen Anforderungen der Branche im Land erklärte.

Martin Vögtli, Besitzer eines Dreigespanns an Unternehmen für Höhenzugangstechnik in der Schweiz – WS-Skyworker, SkyAccess und SkyService – sprach leidenschaftlich über das Gebot für die Branche, deren CO2-Bilanz durch die Entwicklung von neuen hybriden und elektrischen Geräten und die Verbesserung der Akkueigenschaften so zu verringern, dass Neugeräte in Bezug auf Effizienz und Wirtschaftlichkeit mit umweltschädlicheren Dieselaggregaten konkurrieren können. Auch Jim Colvin, CEO von Serious Labs Inc. wagte einen Blick in die Zukunft und beschrieb, wie die preisgekrönte Technologie seines Unternehmens, Auszubildenden eine neue, fundamentale Erfahrung in puncto Steuerung von MEWPs in virtuellen und erweiterten Reality-Anwendungen bieten kann.

Ebenfalls steht nun fest, dass das Europa Hotel in Belfast, Nordirland der Tagungsort der nächsten von der IPAF veranstalteten Europlatform 2018 sein wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.europlatform.info oder besuchen Sie www.IPAF.org für News und Highlights vom diesjährigen Event.

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