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Was ist in Bezug auf die Bodenbeschaffenheit zu beachten?

  • Die Bodenbeschaffenheit kann von Job zu Job sehr unterschiedlich sein. Vergewissern Sie sich deshalb vor jedem Einsatz über die Befahrbarkeit des Bodens.
  • Der Nutzer der Arbeitsbühne ist für den sicheren Stand des Gerätes verantwortlich - also stets die Bodenbeschaffenheit prüfen.
  • Nichtbeachtung könnte teuer werden, wenn die Standfläche vorher aufbereitet werden muss, oder das Gerät nicht geeignet ist.

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Sollten Auszubildende vor einer IPAF Schulung einen Sicherheitslehrgang absolvieren?

Die sicherheitstechnischen Aspekte des Betriebs von mobilen Arbeitsühnen sind integraler Bestandteil einer IPAF Schulung. Für Bediener, die unsere Schulung absolvieren ist eine vorherige Sicherheitsschulung daher nicht erforderlich. Für Vorführer- und Ausbilderlehrgänge setzt IPAF jedoch zusätzlich einen vorherigen Sicherheitslehrgang voraus.

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Ist das Tragen von Sicherheitsgeschirr notwendig?

  • IPAF als auch die Sicherheitsbehörden empfehlen dringend das tragen von Sicherheitsgeschirr auf allen Teleskoparbeitsbühnen. Auf Scherenarbeitsbühnen und Senkrechtliften sollte je nach Einsatz und Bodenverhältnissen entschieden werden, ob das Tragen von Sicherheitsgeschirr sinnvoll ist.
  • Wenn die Bedienungsanleitung des Geräteherstellers das Tragen von Sicherheitsgeschirr vorschreibt.

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Was sind die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Schulung in Europa?

In der Richtlinie 95/63/EEC des Europäischen Parlaments und des Rates (geänderte Richtlinie 89/655/EEC), Artikel 7 ist Folgendes festgelegt:

"Unbeschadet der Festlegungen in Richtlinie 89/391/EEC, Artikel 12 liegt es in der Verantwortung des Arbeitgebers, dafür Sorge zu tragen, dass:

  • ArbeitnehmerInnen, die Arbeitsgeräte nutzen oder betreiben, eine angemessene Ausbildung hierzu erhalten, einschließlich der Unterrichtung über alle mit einer solchen Arbeit verbundenen Risiken und Gefahren;
  • ArbeitnehmerInnen, wie unter Artikel 5, Absatz 2 beschrieben, eine angemessene Schulung erhalten".

Dieser Absatz 2 des Artikels 5 bezieht sich auf Reparatur-, Modifizierungs- oder Wartungsarbeiten und legt fest:

"Wo mit dem Einsatz von Arbeitsgeräten oder Maschinen ein besonderes Risiko oder eine Gefahr für die Person verbunden ist oder gesundheitliche Risiken bestehen, liegt es in der Verantwortung des Arbeitgebers, dafür Sorge zu tragen, dass:

  • "ArbeitnehmerInnen zur Ausführung von Reparatur-, Modifizierungs- oder Wartungsarbeiten eine ausreichende Ausbildung erhalten."

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Wo wird die Karte oder Lizenz nach Beendigung der Ausbildung verwahrt?

IPAF empfiehlt allen Bedienern, ihre Karte bei der Arbeit mit mobilen Hebebühnen stets bei sich zu tragen. Die Lizenz sollte der Arbeitgeber verwahren.

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Bis zu welchen Windstärken können Hubbühnen eingesetzt werden?

Alle mobilen Hubarbeitsbühnen (außer solchen, die speziell für die Innenanwendung konzipiert wurden) sind bis zu einer bestimmten Windstärke zugelassen. Die jeweils zulässige maximale Windstärke sollte auf dem jeweiligen Gerät vermerkt sein. Ein Betrieb bei Windstärken, die die Höchstgrenze überschreiten, kann zur Instabilität der Arbeitsbühne führen.

Im Allgemeinen wird angenommen, dass ein Betrieb bis zu einer Windstärke von 12.5m/s für Bühne und Bediener gefahrenfrei möglich ist.

Windstärken lassen sich vor Ort mit einem tragbaren Anemometer oder, was üblicher ist, nach der Beaufort Windstärkenskala messen (siehe Tabelle unten).

Dabei muss beachtet werden, dass die Windstärke mit der Höhe zunimmt und z.B. in einer Höhe von 20m um 50% größer sein kann als am Boden.

Windauskühlungsfaktor. An windstillen Tagen empfinden wir beispielsweise 10C als kühl aber nicht unbedingt unangenehm. Aber schon wenn dazu eine Windstärke von ca. 30kmh kommt, sinkt die Temperatur im Gesicht und an den Händen auf bis zu 0C ab. Herrscht nun eine Außentemperatur von 0C sinkt die Temperatur auf der ungeschützten Haut gar auf -15C ab. Es ist daher klar, dass warme Kleidung beim Arbeiten in der Höhe unerlässlich ist, auch wenn es zunächst am Boden nicht so scheinen mag.

Besondere Vorsicht ist geboten beim Umgang mit Bauverkleidungen, Planen, Vertäfelungen und anderen großflächigen Objekten, die im Wind einen 'Segeleffekt' haben und die Stabilität von mobilen Hubarbeitsbühnen bei erhöhten Windstärken stark beeinträchtigen können. Aus demselben Grunde dürfen an der Bühne, sei es nur auch kurzfrisitig, keinerlei Schilder angebracht werden.

Ein weiterer Faktor, den es bei der Arbeit im Bezug auf Wind zu beachten gilt, ist der Kamineffekt, der in der Nähe von hohen Gebäuden auch zu solchen Zeiten auftreten kann, wenn es im offenen Gelände schwachwindig ist. Hierbei können sich durch Sogwirkungen und Fallwinde die Windstärken drastisch erhöhen.

Weitere Ursachen für erhöhte Windgeschwindigkeiten im Gelände sind beispielsweise Wirbelzonen durch Flugzeuge in der Nähe von Flughäfen und durch vorbeifahrende hohe Fahrzeuge an Schnellstraßen.

Beaufort-Skala
Die zwölfgradige Beaufort-Skala dient international zur Messung von Windstärken. Die einzelnen Gradeinteilungen messen die jeweilige Windstärke in einer Höhe von 10m im freien Gelände.

Stärke und Bezeichnung Auswirkung im Binnenland kmh m/s
0-0,2 Windstille Still. Rauch steigt senkrecht auf. <1 <1
1 Leiser Zug Rauch lässt Windrichtung erkennen. 1-5 0,3-1,5
2 Leichte Brise Wind im Gesicht fühlbar. Blätter rascheln. Wetterfahnen bewegen sich. 6-11 1,6-3,3
3 Schwache Brise Schwache Brise. Blätter und dünne Zweige ständig bewegt. Leichtere Fahnen wehen. 12-19 3,4-5,4
4 Mäßige Brise Staub und Papier werden aufgeweht. Kleinere Äste werden bewegt. 20-28 5,5-7,9
5 Frische Brise Kleine Baumkronen werden bewegt. Auf Binnengewässern kleine Wellen, vereinzelt Gischt. 29-38 8,0-10,7
6 Starker Wind Größere Zweige werden bewegt. Wind pfeift an Drahtleitungen. Schirme schwer zu halten. 39-49 10,8-13,8
7 Steifer Wind Hemmung beim Gehen, große Bäume schwanken. 50-61 13,9-17,1
8 Stürmischer Wind Zweige brechen von Bäumen, erhebliche Gehbeschwerden. 62-74 17,2-20,7
9 Sturm Leichte Schäden an Gebäuden, z.B. Dachziegel fliegen fort. 75-88 20,8-24,4

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Brauche ich für Fahrzeugbühnen eine Tachoscheibe?

Zur Fahrtenschreiberpflicht für die Aufzeichnung von Lenkzeiten gilt die in der EU-Verordnung 3821/85 festgelegte Regelung.

Alle Fahrzeuge über einem Höchstgewicht von 3.5t (einschließlich Anhängern) unterliegen der EU-Lenk- und Ruhezeiten-Verordnung 3820/85 und müssen über einen in der EU zugelassenen Fahrtenschreiber verfügen. Ein Fahrtenschreiber kann die Lenk- und Ruhezeiten des Fahrers sowie eines Zweitfahrers aufzeichnen.

Ausgenommen hiervon sind:
Lastfahrzeuge bis zu 7.5t, zum Transport von Arbeitsmaterial oder -ausrüstung für den Fahrer innerhalb eines Radius von 50km vom Standort des Fahrzeuges, bei welchen das Lenken des Fahrzeuges nicht die Haupttätigkeit des Fahrers darstellt.

Dies gilt auch bei Fahrten in oder durch AETR-Mitgleidstaaten.

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